Mit Zweig ist hier der Schulzweig gemeint, also Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasium-Zweig. Die Elternvertreter und -stellvertreter aus allen Klassen des jeweiligen Zweigs bilden den Zweigelternrat. Aus seiner Mitte wählt der Zweigelternrat einen Zweigelternratsvorsitzenden und einen Stellvertreter. Diese beiden gehören damit auch automatisch zum Vorstand des Schulelternrat.

Der Zweigelternratsvorsitzende bzw. der Schulelternratsvorsitzende lädt den Zweigelternrat 4x im Jahr zu einer Zweigelternratssitzung ein, die immer direkt im Anschluss an die Schulelternrat stattfindet.

Aus dem Zweigelternrat werden auch die Elternvertreter und Stellvertreter für die Zweigkonferenz und die Gesamtkonferenz gewählt.

Es wird für 2 Jahre gewählt.

Was kann die Elternschaft bewirken?

Im Zweigelternrat können von den Elternvertretern alle schulischen Fragen des Schulzweigs erörtert werden. Die Elternvertretungen sind von der Zweigleitung, dem Schulvorstand oder der zuständigen Konferenz vor grundsätzlichen Entscheidungen, vor allem über die Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, zu hören.

Zweigleitungen und Lehrkräfte haben den Elternvertretungen die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben erforderlichen Auskünfte zu erteilen.

Die Mitwirkung der Elternvertretungen begründet allerdings kein Recht auf Mitbestimmung, sondern beschränkt sich auf die Wahrnehmung von Erörterungs-, Anhörungs- und Informationsrechten.

Die Elternvertretungen sind in ihrer Arbeit unabhängig. Die Schule ist verpflichtet, die Elternvertretungen so weit wie möglich zu unterstützen.